August Schönberg

August Schönberg (1.9.1902-17.11.1987) wurde am 1.9.1902 geboren. Vielleicht war es sein Onkel Karl Strohbehn (geb. 1859), der den Grundstein für sein Engagement in der Arbeiterbewegung legte. Karl Strohbehn war sehr aktiv in der Gewerkschaft und in der SPD. Diesen Weg schlug auch August Schönberg ein. Er erlernte den Beruf des Schriftsetzters und schrieb sich bei der Gewerkschaft und 1920 bei der SPD als Mitglied ein.

 

In den Jahren bis 1933 war er unter anderem kommissarischer Ortsvereinsvorsitzender. 1933 zweifelte er gemeinsam mit einigen anderen Neustädtern in einer Gaststätte am Biertisch das Ergebnis der Volksabstimmung vom 12. November an, wurde denunziert und von der Polizei „auf das Rathaus“ zitiert. Dort wurde er offiziell verwarnt. Dies war damals die Vorstufe zur Inhaftierung und damit auch der letzte Anlass, die noch verbliebenen Dokumente des Ortsvereins zu verstecken.

 

Nach dem Krieg gehörte er zu den Männern der ersten Stunde, die sich um den Wiederaufbau der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften verdient gemacht haben. Er war einer der Gründungsmitglieder des Deutschen Gewerkschaftsbundes auf Kreisebene, führte von 1947 bis 1951 das Neustädter DGB-Ortskartell, war auf Kreisebene von 1952 bis 1970 stellvertretender DGB-Kreisvorsitzender und hielt der Gewerkschaft bis zu seinem Tode die Treue.

 

Zu seinen zahlreichen Ehrenämtern gehörte auch das sportliche Engagement. In der Gründungsversammlung des TSV Neustadt am 22.1.1946 wurde er zum 1. Vorsitzenden gewählt, versuchte aber kurz nach der Gründung mit dem ATSV noch einmal an die Tradition der Arbeitersportbewegung anzuknüpfen.

 

Nach 1945 spielte er auch eine maßgebliche Rolle bei der Gründung des SPD-Kreisverbandes Oldenburg und war von 1962 bis 1970 Kreistagsabgeordneter. Auf Ortsebene war er von 1953 bis 1970 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. Von 1968 bis 1970 war er als Stadtrat Mitglied des Magistrats.

 

Innerparteiliche Spannungen führten dazu, dass August Schönberg sich zurückzog und sogar aus der SPD, für die er sein Leben lang gekämpft und gelebt hatte, austrat. Er fand aber seinen Frieden mit der Partei und überreichte Hermann Benker bei der 75-Jahr-Feier des Ortsvereins im Jahre 1978 die Protokollbücher der SPD aus den Jahren von 1911 bis 1933, die vor dem Zugriff der Nazis in einem Kinderwagen versteckt worden waren.

 

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