Umweltschutz und Tourismus im perfekten Einklang: Besuch des Campingplatz von Malte Riechey auf Fehmarn

Veröffentlicht am 12.07.2021 in Aktuelles

Besuch des Campingplatz „Wulfener Hals“ von Malte Riechey auf Fehmarn: Jörg, Weber, Sandra Redmann, Thomas Losse-Müller, Serpil Midyatli, Familie Riechey, Bettina Hagedorn, Niclas Dürbrook, Heinz-Jürgen Fendt und Marianne Unger (Quelle: Büro Hagedorn)

Am 08. Juli 2021 war Serpil Midyatli, Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, mit Bettina Hagedorn auf Sommertour 2021 durch Ostholstein. Begleitet wurden die beiden von ihrer SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann, dem SPD-Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook und dem Sprecher der SPD-Denkfabrik Thomas Losse-Müller. Nach Bad Schwartau, Neustadt und Oldenburg war der letzte Stopp an diesem Tag 2 ½ Stunden lang der Campingplatz am „Wulfener Hals“ von Malte Riechey auf Fehmarn, wo die Gruppe auch von Bürgermeister Jörg Weber, der SPD-Vorsitzenden von Fehmarn Marianne Unger und dem SPD-Fraktionschef Heinz-Jürgen Fendt begleitet wurden und sich über zwei Stunden über die die vorbildlich ökologische Konzeption des Familienbetriebes mit seinen knapp 3.000 Feriengästen als sicherer Tourismusstandort informierten.

 

Besuch des Campingplatz „Wulfener Hals“ von Malte Riechey auf Fehmarn mit  Serpil Midyatli, Jörg Weber, Marianne Unger, Sandra Redman (v.l.n.r.) (Quelle: Büro Hagedorn)

 

Hagedorn: „Im Herbst 2020 traf ich Malte Riechey in Berlin, als er und seine Familie mit dem renommierten ‚EU-Ecolabel‘ von EU-Umweltkommissar Virginjus Sinkevičius persönlich ausgezeichnet wurden. Dieser Preis verlangt extrem ehrgeizige Standards und verleiht dem Camping-Betrieb am Wulfener Hals quasi ‚Gold-Label‘ als ‚Leuchtturm‘ für Nachhaltigkeit. Mein damaliges Versprechen – den ökologisch vorbildlich arbeitenden Campingplatz auf Fehmarn persönlich zu besuchen – konnte ich jetzt nach langer Corona-Pandemie endlich einlösen. Der Familienbetrieb von Malte Riechey und seinen Eltern und Großeltern beherbergt voll ausgebucht rund 3.000 Feriengäste (das sind 50 % der Einwohnerzahl von der Hauptstadt Burg!) als Camper, Dauer-Camper und Ferienhausgäste in einer vollkommen autonomen Infrastruktur, die an vorbildlichen ökologischen Kriterien ausgerichtet ist. Ich war mit meinem Gast aus Kiel – der SPD-Landesvorsitzenden und Fraktionschefin im Landtag Serpil Midyatli – ebenso schwer beeindruckt wie unsere SPD-Umweltexpertin im Landtag Sandra Redmann, SPD-Kreischef Niclas Dürbrook und der SPD-Sprecher der ‚Denkfabrik SH‘ Thomas Losse-Möller. Selbst die ‚Einheimische‘ Kommunalpolitik mit Bürgermeister Jörg Weber, Marianne Unger und Jürgen Fendt war schlicht ‚geflasht‘, als wir 90 Minuten mit Elektro-Caddies über das riesige Gelände fuhren und bei vielen Zwischenstopps die zahlreichen Angebote für die 3.000 Gäste ebenso wie die gewaltigen Investitionen in den Umweltschutz und eine autarke Infrastruktur im Bereich Wasser, Abwasser und Strom von Malte Riechey erläutert bekamen. Deutlich wurde, dass er und seine Familie nicht nur viel Geld investieren, um dem Umweltschutz verantwortlich gerecht zu werden, sondern viel Herzblut und persönlichen Pioniergeist in diese Konzeption stecken, die die Gäste ganz offenbar nachhaltig überzeugt. Dennoch blieb auch ausreichend Gelegenheit, um in der Debatte hautnah erläutert zu bekommen, wie sehr die Folgen der Corona-Pandemie selbst diesen großen Familienbetrieb im letzten Jahr mit jedem Lock-Down in existenzielle Krisen gestürzt hat. Angesichts der sehr vielen fest angestellten Mitarbeiter*innen, die sogar in einem Betriebsrat organisiert sind, hat es mich besonders gefreut zu hören, dass in dieser Krise das Kurzarbeitergeld für den Familienbetrieb fast die wirksamste und beste Hilfe darstellte. Jetzt – angesichts der niedrigen Inzidenzen gerade in Schleswig-Holstein – ist der Camping-Platz natürlich voll ausgebucht und wir konnten hautnah erleben, wie das Urlaubsleben dort ‚brummt‘ und einerseits diese Tourismus-Form dennoch als ausgesprochen sicher für die Gäste und andererseits als ökologisch vorbildlich ausbalanciert gewürdigt werden muss: Chapeau!“ 

 

In Gespräch mit Malte Riechey (Quelle: Büro Hagedorn)

 

Das EU-Ecolabel wurde 1992 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen. Die Vergabe erfolgt an Produkte und Dienstleistungen, die geringere Umweltauswirkungen haben als Vergleichbare. Mit dem EU-Ecolabel soll der Verbraucher die Möglichkeit haben, umweltfreundlichere und gesündere Produkte und Dienstleistungen identifizieren zu können. Das Spektrum reicht von Wasch- und Reinigungsmittel über Textilien und Schuhe, Schmierstoffe, Farben und Lacke bis zu Beherbergungsbetrieben und Campingplätzen. Das EU-Ecolabel ist in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie Norwegen, Island und in Liechtenstein anerkannt.

 

Mit Elektro-Caddies über den Campingplatz der Familie Riechey (Quelle: Büro Hagedorn)

 

Hagedorn weiter: „Die Familie Riechey leistet seit langer Zeit Außergewöhnliches auf Ihrer Ferienanlage: Das Familienunternehmen verbindet in seinem Camping- und Ferienpark die Freizeit- und Hygiene-Ansprüche der Touristen wunderbar mit den Prinzipien von Umweltschutz und Nachhaltigkeit und setzt damit Standards. Denn Fakt ist: Viele der Urlauber und Familien kommen gerade aufgrund der intakten Natur, der Ruhe und natürlich wegen der tollen Ostseestrände zu uns. Diese Natur bewusst zu erhalten und zu schützen – das ist eine klare Investition in unsere gemeinsame Zukunft. Immer mehr Urlauber suchen in Zeiten des Klimawandels immer bewusster nach derartig nachhaltigen Urlaubsangeboten. Die Auszeichnung mit dem EU-Umweltzeichen ist ein toller und verdienter Lohn für die jahrelange glaubwürdige Arbeit am Wulfener Hals auf Fehmarn. Auch die internationalen Reisebeschränkungen während der Corona-Pandemie haben dem Camping-Tourismus als besondere Form des individuellen ‚Heimaturlaubs‘ noch einmal einen kräftigen Schub verliehen. Der Familienbetrieb von Malte Riechey hat bewiesen, dass zukunftsweisende Hygiene-Konzepte auch für Campingplatz-Betreiber sehr wohl vorbildlich umsetzbar sind und greifen. Der Campingtourismus im Einklang mit der Natur erfreut sich zu Recht einer gewaltigen Nachfrage und Beliebtheit – viele Gäste, die jetzt wegen der Urlaubsbeschränkungen im Ausland vielleicht das erste Mal an unseren Küsten in dieser Form Urlaub machen, sind so begeistert, dass sie auch künftig wiederkommen werden.“

 

Homepage Bettina Hagedorn

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