13,5 Mio. Euro für den Neubau des Forschungsschiffes „Ludwig-Prandtl II“ des Helmholtz-Instituts Geesthacht

Veröffentlicht am 26.11.2020 in Pressemitteilungen

26.11.2020

(Foto: Deutscher Bundestag)

Seit 1983 leistet das Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ des Helmholtz-Zentrums für Material- und Küstenforschung in Geesthacht (HZG) wertvolle Unterstützung bei den Forschungsarbeiten in den Flüssen und im Küstenbereich von Nord- und Ostsee. Für den altersbedingt dringend notwendigen Ersatzneubau des inzwischen seit 37 Jahren im Einsatz befindlichen Schiffes hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seiner Bereinigungssitzung am 26. November insgesamt 13,5 Mio. Euro bewilligt – und damit eine Übernahme von 100 Prozent der derzeit geschätzten Bau- und Planungskosten. Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Schleswig-Holstein und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesfinanzminister, freut sich für das Helmholtz-Zentrum und den Forschungsstandort Geesthacht:

Hagedorn: „Herzlichen Glückwunsch nach Geesthacht! Das sind großartige Nachrichten für das Helmholtz-Zentrum in Geesthacht, für SPD-Bürgermeister Olaf Schulze und für den Forschungsstandort Schleswig-Holstein! Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses kann jetzt ein Schiff gebaut werden, das nicht nur mit modernster Mess- und Labor-Technologie ausgestattet ist, um u.a. Komponenten für die Wasserstofftechnologie zu erforschen, sondern das auch selbst über ein bisher einzigartiges dieselelektrisches Antriebskonzept mit Brennstoffzelle verfügen soll: ein echtes Leuchtturm-Projekt, das sich perfekt in die interdisziplinären Forschungs¬schwerpunkte des Helmholtz-Zentrums in Geesthacht einfügt! Die Erforschung neuer Energiesysteme wie Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie, die Material-erprobung für den maritimen Bereich (z.B. Membranen für die Abgasreinigung), der innovative Schiffbau – all das erhält mit diesem neuen Schiff auch tatsächlich ein glaubwürdiges ‚Gesicht‘ als wichtiger Beitrag zum Klimaschutz mit einem zukunftsfähigen Forschungspotential mit Blick auch auf ganz Europa!“

Das Forschungsschiff des HZG wird künftig an der Schnittstelle zwischen maritimer Material- und Küstenforschung und innovativer Batterie-, Speicher- und Antriebstechnologie arbeiten und die Kooperationen mit externen Partnern wie dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum für maritime Energiesysteme vertiefen, die das Schiff als Labor nutzen können. Bettina Hagedorn war bereits frühzeitig mit dem Vorhaben des HZG vertraut, eine geplante Präsentation der Machbarkeitsstudie – coronabedingt per Videotelefonie – unter anderem mit dem wissenschaftlichen Geschäftsführer des HZG, Prof. Dr. Thomas Klassen, musste wegen der EU-Haushaltsberatungen in Brüssel leider vorerst entfallen. Die Unterstützung von Bettina Hagedorn war natürlich – unabhängig von diesen Terminproblemen – in der Sache dennoch aus vollster Überzeugung klar:

„Die Machbarkeitsstudie des HZG hat mich voll überzeugt, weshalb ich mich sehr gerne in Berlin für eine Finanzierung des Schiffsneubaus durch den Bund und für den Forschungsstandort Geesthacht eingesetzt habe. Die ´Ludwig-Prandtl II´ wird ihre Vorgängerin mit viel Zukunftspotential ersetzen, und als ´schwimmendes Reallabor´ daran mitwirken, dass wir die ambitionierten Nachhaltigkeits- und Klimaschutz-Ziele des Bundes, für die wir unter anderem mit dem Klimapaket 2019 und mit dem Konjunkturpaket 2020 erhebliche Bundesmittel aufwenden, auch erreichen. Besonders freut mich, dass diese 13,5 Mio. Euro für den Bau der ´Ludwig Prandtl II´ bereits die zweite gute Nachricht für Geesthacht ist, nachdem der Haushaltsausschuss bereits am 27. Mai 2020 die Mittel für ein neues „Forschungsinstitut für Maritime Energiesysteme“ in Geesthacht für die Entwicklung von energieeffizienten und schadstoffarmen Schiffsantrieben freigegeben hat, wofür der Haushaltsausschuss künftig 15 Mio. Euro jährlich am Standort Geesthacht investieren wird.“ 

Übrigens: Das Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ (Baujahr 1983) ist benannt nach dem deutschen Physiker und Pionier der Strömungsmechanik, Ludwig Prandtl, der u.a. 1908 den ersten Windkanal in Deutschland entwickelte. 
 

 

Homepage Bettina Hagedorn

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